PR-formance Blog

... auf den Geschmack gekommen? Bei akutem Wissenshunger sind Sie hier genau richtig: In unserem Blog finden Sie wertvolle Informationen rund um aktuelle Trends und Themen der modernen Kommunikationsarbeit.
Alle Beiträge

Was hat das jetzt gebracht? - Digitale Performance Messung in der PR - Teil 2/3

„WAS HAT DAS JETZT GEBRACHT?“ – DIGITALE PERFORMANCE MESSUNG IN DER PR – TEIL 2 VON 3

„Was hat’s uns jetzt gebracht?“ ist die immer wiederkehrende Angstfrage vieler PR- und Marketingmanager in einer messbar erscheinenden digitalisierten Welt. Die Digitalisierung der Kommunikation, insbesondere die Einführung der sozialen Medien, hat zu einer Revolution in der Berichterstattungshoheit geführt und gleichzeitig die Menge und die Geschwindigkeit von Information exponentiell beschleunigt. Die Demokratisierung der Informationshoheit einerseits (jeder kann sich kostenfrei und nahezu uneingeschränkt als Berichterstatter betätigen), aber auch die globalen Reichweiten der sozialen Medien stellt die PR vor neue Herausforderungen, eröffnet aber auch unglaubliche Möglichkeiten.

MESSBARKEIT AUF KNOPFDRUCK

Die digitale Welt ist natürlich leichter messbar und digitale Dashboards vermitteln den trügerischen Eindruck der vollkommenen Transparenz. Aber die Tücke liegt hier oft im Detail. Nicht jeder Facebook Fan ist ein wertvoller Multiplikator und nicht jeder Follower auf Instagram ist ein leidenschaftlicher Follower, sondern ein Social Bot auf Hashtagfang. Führungsetagen werden immer noch vom „besser als die Konkurrenz“-Prinzip getrieben und oft führt dies zu falschen und unsinnigen Zielsetzungen. Was soll man also sinnvollerweise messen, wenn es um digitale PR geht?

 

REICHWEITE, ENGAGEMENT, CONVERSION IHRER INHALTE:

Grundvoraussetzung ist neben einer klaren Zielsetzung, die Adaption Ihrer „News“ in Formate, die dem jeweiligen Kanal entsprechen und sich aus Sicht der Dialoggruppen in Punkto Kreation und Inhalt optimal darstellen lassen. Pressemitteilungen können gekürzt und/oder verlinkt auch direkt über Twitter „ge-tweeted werden, für andere Kanäle muss adaptiert werden.

Folgende Kategorien sollten wir messen. Viel Spaß mit unserer Infografik:

DER TON MACHT DIE MUSIK – DIE SENTIMENT-MESSUNG ALS QUALITATIVES INSTRUMENT. 

Die Sentimentanalyse erkennt automatisch die Tonalität eines Tweets, einer Online-Kundenrezension oder eines Kommentars im Forum. Diese Stimmungsanalyse bestimmt den emotionalen Ton hinter den Wörtern, um die geäußerten Einstellungen und Meinungen zu verstehen. In der PR besonders wichtig ist nicht nur zu sehen, wie auf bestimmte Inhalte reagiert wird, sondern wo sich Kritiken verdichten, die zu einer Krise führen können. Die Sentiment-Messung ist daher auch ein wichtiges Instrument zur Steuerung von digitalen Krisen und der Krisenkommunikation an sich.

Zusammenfassend kann man sagen, dass sowohl qualitativ als auch quantitativ in den sozialen Medien sehr umfassend gemessen werden kann. Vieles davon zeigt im Detail wie erfolgreich die eigenen Inhalte platziert werden konnten. Doch auf eines können wir noch immer keine konkrete Antwort geben: Was hat es dem Geschäft gebracht. Ansätze wie man das nachweisen kann, kommen in unserem nächsten Beitrag „Inbound PR“.

Wenn sie sich für digitale PR und Social Media Strategie -und Betreuung interessieren, freuen wir uns über ihre Kontaktaufnahme:

office@plenos.at 

Ähnliche Beiträge

Social Media Planung: In 12 Schritten zum professionellen Online-Auftritt

Es gibt sie beide, die geplanten und die impulsiven Macher. Doch spätestens im Berufsleben merkt so mancher Spontanitätsliebhaber, dass Planer, Kalender, Listen & Co. schon ihre Berechtigung haben. Um den Überblick auch im Social Media Marketing zu behalten, haben sich Content-Redaktionspläne als sehr sinnvoll erwiesen. Diese lassen sich mit Medium, Format, Inhalt und Zeitpunkt der geplanten Postings füttern und können sogar mehrere Personen gleichzeitig koordinieren. Neben Überblick und Struktur bieten Social Media Pläne auch die Möglichkeit der Kontrolle und gewähren eine leichtere Budget- und Zeiteinteilung. Doch welche Arten gibt es nun, um Ihre Social Media Planung zu optimieren? Wir erklären in 12 einfachen Schritten den Weg zu Ihrem perfekten Auftritt im World Wide Web.

Influencer Marketing vs. Influencer Relations

Sie gelten als Meinungsmacher des 21. Jahrhunderts. Influencer sind in den letzten Jahren zentral geworden, wenn es um Bewertungen, Produktempfehlungen, Tipps und Tricks im Social Media Bereich geht. Rund 14 Prozent der Verbraucher in Österreich haben bereits Produkte gekauft, weil sie von Influencern empfohlen wurden. Bei den 22-jährigen und Jüngeren sind es gar 52 Prozent. Doch längst ist nicht jedes Werbegesicht das passende für eine Marke. Grundlegende Definitionen, sowie den Unterschied zwischen Influencer Marketing und Influencer Relations erläutern wir in diesem Beitrag.

Inbound Marketing: Wie finde ich die passenden Kanäle?

Wir kennen das alle. Man besucht eine Website, öffnet sein E-Mail-Postfach oder scrollt auf Social Media durch den Feed. Ein ständiger Begleiter sind Reklamen und Werbeanzeigen am Ende, Anfang oder gar im Newsfeed selbst. Aber wie viel davon nehmen wir tatsächlich und bewusst wahr? Und was davon klicken wir am Ende auch an? Die Internet-User werden mittlerweile mit diversen Werbeanzeigen bombardiert und so ist es gut nachvollziehbar, dass sich eine gewisse „Blindheit“ für diese Werbung entwickelt hat. Um dennoch sichtbar zu werden, stehen Firmen vor einer großen Aufgabe: Content zu produzieren, der potenzielle Kunden anspricht, ohne sie auf die traditionelle Weise plakativ zu konfrontieren. Besser bekannt als Inbound Marketing. Zu Beginn gibt es bereits die erste Herausforderung mit der Auswahl des richtigen Kanals. Ob Blog, Website, Social-Media-Kanäle oder E-Mail-Marketing, all diese Plattformen bieten tolle Möglichkeiten Ihre Content-Strategie bestmöglich umzusetzen. Welche Kanäle für Ihr Unternehmen geeignet sind, hängt von Ihrer Buyer Persona und Ihrer Zielsetzung ab.