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7 Tipps für erfolgreiche PR-Arbeit

So wird PR-Arbeit zum Erfolgsgarant in Ihrem Unternehmen: Mit qualitativen Inhalten, klaren Strukturen und gewinnbringenden Medienbeziehungen

Kommunikations- und PR-LeiterInnen stehen häufig vor der Herausforderung zu belegen, ob ihre Arbeit nachhaltig erfolgreich ist. In einem Themengebiet, das einerseits von harten Fakten lebt, aber auch von weichen Faktoren – wie Qualität, Sentiment und Relevanz des medialen Outcomes – ist dies oft keine leichte Aufgabe. Wie die ideale Herangehensweise aussieht, welche Punkte für eine erfolgreiche PR-Arbeit essenziell sind und wie diese dann auch mit entsprechenden Erfolgsnachweisen belegt werden kann, zeigen wir Ihnen im folgenden Blogbeitrag. Mit diesen 7 Tipps steht Ihrem PR-Erfolg nichts mehr im Wege.

Die Öffentlichkeitsarbeit, Public Relations, befindet sich in einem kontinuierlichen Wandel. Doch die Erfolgsfaktoren bleiben konstant: Eine strategische Herangehensweise mit klar definierten Ressourcen – personell wie finanziell –, qualitatives sowie zielgerichtetes Messaging und ein fundiertes Netzwerk sind für eine erfolgreiche PR-Arbeit unabdingbar.

 

Strategie_Kategorie

Tipp 1: Strategie

Strategy first! Nicht umsonst ist dies unser erster Tipp, denn der entscheidende Faktor für eine erfolgreiche PR-Arbeit ist die strategische Herangehensweise. PR-Arbeit ist Basis-Arbeit und sollte daher immer langfristig verankert sein. Nur wer langfistig eine professionelle Strategie verfolgt, kommt auch zu nachhaltigem Erfolg. Essenziell sind die Fragen: Was möchte Ihr Unternehmen damit erreichen? Mehr zu den wichtigsten Zielsetzungen der PR-Arbeit erfahren Sie hier: https://blog.plenos.at/pr-arbeit-5-ziele

Hierbei zahlt es sich aus, auf Experten zu setzen. Denn die beste Umsetzung hilft nur bedingt, wenn es an der Strategie hapert. Nehmen Sie sich Zeit, lassen Sie sich professionell beraten und legen sie erst los, wenn die strategische Ausrichtung definiert ist. Dabei sollten alle relevanten Stakeholder miteinbezogen werden und dahinter stehen. Nur so haben Sie die Power, Ihre Strategie auch nachhaltig erfolgreich umzusetzen.

 

 

Tipp 2: Ressourcen personell und finanziell

Elementar für eine erfolgreiche PR-Arbeit sind klare Verantwortlichkeiten. Dies beginnt im eigenen Unternehmen mit einer/einem Presseverantwortlichen, ausgestattet mit klaren Kompetenzen für alle Bereiche der Public Relations. Oft werden darüber hinaus auch PR-Profis von externen Agenturen hinzugezogen, die über fundiertes Know-How und ein starkes Medien-Netzwerk verfügen: https://www.plenos.at/public-relations.        

Darüber hinaus sollte es auch klar definierte finanzielle Ressourcen geben. Pressearbeit ist kein Ersatz für Medienkooperation, macht sich aber oftmals langfristig bezahlt. Der Mehrwert der redaktionellen Berichterstattung liegt nicht nur im reinen medialen Gegenwert, sondern auch in der Glaubwürdigkeit. Nicht umsonst bewerten Medienbeobachter die redaktionelle Berichterstattung mit einem Faktor zwischen 1,5 und 3 im Vergleich zum Wert eines bezahlten Advertorials.

 

Public_Relations_Kategorie

 

Tipp 3: Pressroom: Professionelle Inhalte & Auffindbarkeit

Ein fundierter Pressebereich gehört zum „must-have“ einer professionellen Öffentlichkeitsarbeit. Dieser sollte einerseits schnell auffindbar und deutlich auf der Startseite zu erkennen sein, andererseits gut aufbereitete und journalistenfreundliche Inhalte bereitstellen. Ganz wichtig ist der direkte Draht zur PR-Abteilung oder zur PR-Agentur mit Telefondurchwahl und E-Mailadrese. 


Der digitale Pressroom eines Unternehmens stellt für Journalisten eine wichtige Recherchequelle dar. Factsheet mit Zahlen & Fakten sowie der Unternehmensphilosophie, hochwertige sowie gut sortierte Bilder in den relevanten Formaten und aktuelle Meldungen, interner wie externer Natur, sollten hier zur Verfügung gestellt werden. Im Bereich der digitalen PR gibt es mittlerweile vielfältige Möglichkeiten, die hier näher beleuchtet werden: https://blog.plenos.at/digitale-pr.

 

 

Tipp 4: Messaging: Qualitative Inhalte    

Mehrwert ist King! Nach wie vor kommt es bei Pressemitteilungen auf die richtige Story an. Ohne aktuelle Aufhänger, Relevanz für die Zielmedien und Mehrwerte für die Journalisten sollte kein Pressetext versandt werden. Die Kunst ist es, Ihre Themen stimmig und mit Anknüpfungspunkten aktueller Relevanz anzureichern und diese auf den Punkt zu bringen. Die Redaktionen bekommen Hunderte von Pressemitteilungen. Hier gilt es auf den ersten Blick herauszustechen, aber in der Folge auch mit mehrwertschaffenden Inhalten zu überzeugen. Eine kleine Guideline für erfolgreiche Pressemitteilungen: https://blog.plenos.at/5-tipps-f%C3%BCr-eine-erfolgreiche-presseaussendung.

Ein einfaches Gedankenspiel wirkt oft Wunder: Versetzen Sie sich in die Lage der Journalisten Ihrer Zielmedien. Welche Inhalte könnten für die Redaktion relevant sein, weil sie wiederrum einen Mehrwert für die Leserschaft bieten? Wie können ihre Unternehmensmeldungen so aufbereitet sein, dass sie einen wertvollen Beitrag zu einem spannenden Artikel liefern, der die Zielgruppe begeistert oder zumindest informativ bereichert. Aktuelle Studien, neue Erkenntnisse aus einer Branche, zukunftsgewandte Themen mit spannenden Visionen sind hier stets hilfreiche Begleiter.

 

 

Tipp 5: Distribution: richtige Inhalte an die wichtigen Stellen

Qualität vor Quantität: Wählen Sie Ihre Zielmedien und Ihre Ansprechpartner sorgfältig aus. Ein gut sortierter Presseverteiler erhöht massiv die Chance auf eine Verwertung Ihrer Inhalte. Wenn Sie unpassende Medien kontaktieren, lassen diese sich schnell aus Ihrem Verteiler streichen, obwohl Ihre nächste Pressemitteilung vielleicht relevant gewesen wäre. Vermeiden Sie also Streuverluste, alleine für ein professionelles Erscheinungsbild in den Redaktionen ist dies essenziell.

 

Unterscheiden Sie zudem, welche Medien Sie mit welchen Inhalten kontaktieren. Fachmedien benötigen oft andere Informationen, als Publikums- oder Tagesmedien. Achten Sie auf eine zielgruppengerechte Aufbereitung Ihrer Inhalte mit dem passenden Bildmaterial und der richtigen Ansprache. Dies ist ein hoher Aufwand im Vorfeld, der sich aber definitiv bezahlt machen wird.

 

 

Tipp 6: Netzwerk: verbindlich und verlässlich pflegen

Treten Sie mit den professionell aufbereiten Themen in Kontakt mit Ihren Zielmedien. Für einen positiven medialen Output benötigt es oft mehr, als der reine Versand der Pressemitteilung. Teasern Sie Ihre Themen – auch hier unbedingt passend aufbereitet – an, bieten Sie konkrete Aufhänger, welche interessanten Stories daraus machbar wären und versorgen Sie die Journalisten bei produktbezogenen Inhalten mit Samplings oder Vorab-Infos. Ist die Geschichte positiv hinterlegt, wird die Pressemitteilung wohlwollender priorisiert. Nutzen Sie dabei direkte Kontakte, bauen Sie sich diese kontinuierlich auf und meiden Sie wenn möglich allgemeine Redaktionsadressen.

Achten Sie aber auf das entsprechende Feingefühl: Berücksichtigen Sie, dass die Redaktionen, mit einer Masse an Inhalten, Anfragen und Telefonaten konfrontiert sind.

Weniger – aber dafür gezielt – ist hier häufig mehr.

 

Ein professionelles Journalisten-Netzwerk ist definitiv die halbe Miete. Doch auch dieses muss gepflegt werden. Das PR-Business besteht aus Geben und Nehmen. Achten Sie daher darauf, dass Sie auch ein verlässlicher Kontaktpunkt sind, wenn die Medien etwas von Ihnen benötigen. Dabei gilt es, Timings einzuhalten, auch spontan und kurzfristig Presseanfragen bestmöglich zu entsprechen – kurzum: verlässlich und kompetent zu sein. Selbstverständlich sind Medienkooperation auch für redaktionellen PR-Output hilfreich – dies ist oft abhängig vom Budget und aus unserer Sicht kein Muss, um in der PR erfolgreich zu sein: https://www.plenos.at/success-stories.

 

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Tipp 7: Monitoring: Professionelle Medienbeobachtung

Die beste Berichterstattung über Ihr Unternehmen ist nichts wert, wenn Sie nichts davon erfahren. Noch unangenehmer ist es allerdings, wenn Sie als PR-Verantwortliche/r von externen oder internen Stellen auf Bericht aufmerksam gemacht werden, von denen sie nichts wissen – speziell, wenn diese negativer Natur sind und eine Reaktion erfordern. Diese zwei Fälle sind definitiv schon Grund genug auf eine professionelle und schnelle Medienbeobachtung zu setzen, doch ein weiterer kommt hinzu: Der wirksamste Erfolgsnachweis Ihrer PR-Arbeit ist die mediale Gegenwertanalyse. Dabei wird die redaktionelle Berichterstattung anhand des APQs – kurz für Anzeigenpreiseäquivalent – errechnet. Der APQ verbindet die Größe eines Artikels mit dem entsprechenden Anzeigenpreis eines Mediums. Somit erhält man einen standardisierten Gegenwert in Euro für die erhaltende Berichterstattung – oftmals multipliziert mit dem bereits erwähnten Faktor für redaktionelle Berichte im Vergleich zur klassischen Anzeigenschaltung.

 

Mit diesen 7 Tipps steht Ihrem PR-Erfolg nichts mehr im Wege. Wenn wir Sie auf der Reise unterstützen dürfen, freuen wir uns über eine Kontaktaufnahme. Bei plenos beschäftigen wir uns seit über 20 Jahren mit der besten Story, der idealen Platzierung und der stärksten Wirkung in der Öffentlichkeit. Dabei greifen wir auf jahrzehntelange strategische Erfahrung, ein hervorragendes Mediennetzwerk und beste Beziehungen zurück, die Ihnen auf dem Weg zum PR-Erfolg helfen werden. Falls wir Ihr Interesse geweckt haben, melden Sie sich jederzeit gerne an uns: https://www.plenos.at/kontakt.

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