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Immer mehr Unternehmen und auch manche Profis verlassen sich beim Verfassen von Texten auf KI-Tools. Die Rede ist nicht nur von ChatGPT, denn die Auswahl ist mittlerweile deutlich größer und teilweise auch besser: von neuroflash über Jasper bis zu Writesonic. Doch was können die Textmaschinen wirklich – und wie schneiden sie im Vergleich mit ihren menschlichen „Kolleg:innen“ ab? In diesem Blogbeitrag liefern wir die Antworten.
Ein Hinweis vorneweg: Nein, wahrscheinlich sind wir bei der Einstufung künstlich generierter Texte nicht ganz objektiv, schließlich stehen wir als textende Menschen auf einer der beiden Seite. Umso wichtiger ist es zunächst, Kriterien für gute Texte zu definieren. Aus unserer Sicht lassen sich fünf Punkte festmachen (die Reihenfolge stellt keine Gewichtung dar):
Auf dieser Basis fragen wir uns zunächst …
Zugegeben, sie können mittlerweile eine ganze Menge. In puncto Rechtschreibung und Grammatik leisten sich die Systeme kaum noch Fehler. Manche Formulierung erscheinen allerdings suboptimal und Wortwiederholungen sind häufig. Der Befund lässt sich durchaus verallgemeinern, wenngleich neuroflash und Jasper deutlich bessere Texte fabrizieren als andere Tools.
Auch, was die Gliederung betrifft, hat sich die künstliche Intelligenz in den letzten Jahren spürbar weiterentwickelt. Jedoch auf Kosten der Originalität. In der Einleitung wird fast immer festgestellt, wie wichtig das Thema sei, ohne diese Wichtigkeit zu begründen. Es folgen oftmals Aufzählungen und letztlich ein „Fazit“, das auch so benannt wird.
Man erkennt schon hier: KI-Tools bleiben, obwohl sie theoretisch in Sekundenschnelle das gesamte Internet nach Informationen durchforsten können, oftmals recht oberflächlich. Das erschwert die Zielgruppenorientierung und lässt die Frage offen, ob die künstliche Intelligenz tatsächlich in der Lage ist, sich beim Schreiben an spezifischen Informationsbedürfnissen zu orientieren.
Auch die inhaltliche Relevanz ist somit nicht immer gegeben. Umso mehr, als zumindest die Urversion von ChatGPT Fakten und Studien erfunden hat. Am allerwenigsten aber können es die KI-Tools in puncto Originalität mit menschlichen Text-Profis aufnehmen: Sie produzieren immer wieder ähnlich klingende, generische Texte, mit denen es keinesfalls gelingt, sich abzuheben und Aufmerksamkeit zu erzielen.
Besonders bitter wird es jedoch, wenn man diese Originalität mit entsprechenden Anweisungen herzustellen versucht. Digitale Texttools sind weder witzig noch können sie gut reimen.
Bedeutet das, dass künstliche Intelligenz beim Texten komplett überflüssig ist? Keineswegs. ChatGPT & Co. liefern oft ausgezeichnete Denkanstöße für menschliche Texter:innen – je präziser die sogenannten Prompts (Eingaben der Nutzer), desto besser das Ergebnis. Die Schwächen der KI wirken sich bei Kurztexten für Social Media weniger aus als bei Blogbeiträgen oder Pressemitteilungen. Außerdem gibt es eigens generierte Schreibassistenten, allen vor „DeepL Write“, die von Menschen kreierte Texte spürbar optimieren können.
Die Text-Technologie hat in den letzten Jahren einen großen Sprung gemacht und wird ständig weiterentwickelt. Warum wir glauben, dass der Mensch trotzdem nicht ersetzbar ist? Zunächst dürfte sich herausstellen, dass Humor keine Eigenschaft ist, die „trainierbar“ ist. Vor allem aber werden Maschinen stets ein menschliches Korrektiv brauchen, das ihre Arbeit kontrolliert, verbessert und bei Fehlfunktionen einspringt.
Wir bei plenos sind der Meinung: Die Mischung macht’s. Unsere Agentur setzt sich aus alteingesessenen Textprofis und jungen Talenten zusammen und nutzt künstliche Intelligenz dort, wo es für die Kunden Vorteile bringt. Insbesondere ist dies im Bereich der Kampagnenoptimierung und Ergebnismessung der Fall, nicht jedoch bei der Textarbeit.
Sie wollen mehr erfahren? Dann nehmen Sie gerne Kontakt mit uns auf. Bestimmt finden wir Möglichkeiten, Ihren Arbeitsalltag zu erleichtern und Textarbeiten, für die in Zeiten der Personalknappheit oft zu wenig Zeit bleibt, sinnvoll auszulagern.
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